Freitag, 23. März 2018

Der grüne Pullover

Im Wollgeschäft mit uneingefasstem Halsauschnitt. Da habe ich mich wirklcih unwohl gefühlt.
Im Kunsthistorischen Museum in Wien. Pullover mit geändertem Halsausschnitt
Hier erkennt man Muster und Farbe besser

Design: „light grey structur“ von Regina Moessmer
Wie bei jedem Projekt habe ich auch hier wieder viel gelernt. Die Anleitung ist in Deutsch und gut zu stricken ohne Probleme. Aber, und natürlich gibt es ein aber, die Wolle und das Modell sind nicht ohne weiters zu vereinen gewesen. Das Problem ist, dass die Wolle sehr schwer ist. Schon nach dem „blocking“, wofür es erstaunlicherweise neuerdings keinen deutschen Ausdruck gibt, war der Pullover um 5 cm länger und die Ärmel auch. Und weil es keine Halseinfassung gibt hat schon beim ersten Tragen die schwere des Pullovers den Halsausschnitt ausgedehnt und alles ist noch länger geworden.  Abhilfe hat dann gebracht, dass ich den Halsausschnitt auch eingefasst habe. Jetzt ist alles wieder gut und der Pullover ist perfekt. Es ist der teuerste Pullover den ich je gestrickt oder gekauft habe aber ich muss zugeben er trägt sich wirklich angenehm.


Was ich euch auch noch zeigen möchte sind Socken die ich kürzlich gestrickt und verschenkt habe. Normalerweise mache ich um Socken stricken kein großes Aufhebens. Ich zeige sie auch nicht im Blog obwohl ich wirklich viele Socken stricke.  Aber sind die nicht süß? Die musste ich einfach mal zeigen.
Anders als in der Anleitung habe ich die Melonenkerne einzeln aufgestickt weil ich innen keine Spannfäden wollte. Die Socken habe ich verschenkt bin aber schon dabei das nächste Paar zu stricken.


Dienstag, 6. März 2018

Meine Lieben, heute blättere ich in der aktuellen ELLE und will mich über die neue Mode informieren und vieles kommt mir bekannt vor. 😞
Moment, hatte ich diese Kleid nicht kürzlich erst in einem uralten Brigitte  Sonderheft gesehen?


ELLE März 2018

Brigitte Sonderheft 1995
ELLE März 2018


Brigitte Sonderheft 1995
ELLE März 2018
Brigitte Sonderheft 1991
 Ich kann mich an diese Mode erinnern, habe einiges davon mitgemacht anderes ausgelassen. Kommt das alles jetzt wieder? Ich habe alles aus dieser Zeit schon lange nicht mehr. Schade, das könnte ich wieder anziehen - macht nichts es es würde mir nicht mehr passen.  Ich erinnere mich noch lebehaft, dass ich Anfang der 1980 Jahre gerne im Fundus meiner Mutter stöberte und von Stoffen und Schnitten der 1950 Jahre begeister war. Manchmal auch die alten Sachen trug. Meine Mutter hatte sich gewundert. Heute schaue ich eher verwundert auf die neue Mode die mir nicht ganz so neu erscheint.
Also sollte wer von euch Schnitte aus den 1990 Jahren brauchen - ich habe sie alle!

Das letzte Foto zeigt eine Bluse die mir wirklich gut gefällt, der dunkle Kragen ist mal was anderes. Üblicherweise haben Blusen ja weiße Krägen wenn sie schon anderes färbig sind. Sehr gerne würde ich mir diese Bluse nähen, ein Herrenhemd zum Ändern liegt bereit. Aber welcher Stoff für den Kragen? Ich habe noch Reste von Blusenjeansstoff aber keinesfalls sollte der Kragen beim Waschen ausfärben. 
ELLE Maärz 2018

Montag, 5. März 2018


UpdateStoffdiät

 Wer hat die zündende Idee  - die große Schau der Gruselstoffe 

Oh, Gott ich wollte  diesen Termin überspringen und gleich zum Mai Thema kommen. So dachte ich zuerst aber eigentlich kann ich doch auch einen Gruselstoff vorstellen.

Ich habe 3 m Möbelstoff vom Stoffmarkt in Berlin. Der Stoff ist steif, bockig und wirklich nur zum Beziehen von Möbel geeignet. Eventuell könnte man auch Bodenkissen daraus machen. Aber die brauche ich nicht. Ich hatte ja die Vorstellung daraus eine Chanel artige Jacke zu machen, das ist aber so absurd aus diesem Stoff.



Ich verstehe bis heute nicht wie mir dieser Fehler unterlaufen konnte diesen Stoff zu kaufen. Einzige Erklärung und Ausrede ist, ich wollte auf diesem Markt, von dem ich in den Blogs schon so viel gelesen hatte, auf alle Fälle was kaufen. Leider hatte ich nicht die Auswahl an phantastischen Kleiderstoffen vorgefunden, nein, stattdessen gab es bei fast allen Standln Möbel oder Dekostoffe. Das habe ich in meinem Kopf völlig ausgeblendet und die Stoffe nach Optik ausgesucht. Letztes Jahr habe ich aus einem der Stoffe einen Sichtschutz genäht (ich habe schon darüber geschrieben). 

So wie es ausschaut bleibt mir dieser Gruselstoff erhalten. 

Heuer bin ich ja mit dem Reduzieren meiner Quiltstoff beschäftigt und bei der Gelegenheit arbeite ich einen weiteren Stoff vom Stoffmarkt in Berlin auf.
Ich arbeite derzeit an zwei unterschiedlichen Quilts. Beide sollen jeweils Doppelbettgröße erreichen. Bei beiden bin ich schon auf einem sehr guten Weg. 


der Quilt ist noch nicht fertig, die Teile sind nur zusammengenäht und über das Bett geworfen
Für den Blumenquilt arbeite ich meine kleine Sammlung an Rosen/Blumenmusterstoffen auf, dazu passt hervorragen der Blumenmusterstoff aus Berlin. Für diesen Quilt brauch ich keinerlei Stoff zur Ergänzung kaufen hier verwende ich alles aus dem Fundus.

 
 


Für den anderen Quilt brauche ich hellgrauen Stoff ( 4m) der die ruhige Basis, die Verbindung zwischen den einzelnen Blöcken herstellt.  Für beide Quilts brauche ich die Füllung aber keine Rückseitenstoffe, hierfür nehme ich ausgemusterte Bettwäschen. So kommt auch wieder was weg. Einen Quilt werde ich dann mit der Hand quilten den anderen mit der Nähmaschine. Und glücklicherweise kann ich sagen, dass wir beide Quilts wirklich brauchen. 😉Einen bekommt meine Tochter und den anderen werfe ich über das Gästebett in unserem Wochenendhaus. Der Blumenquilt sollte ins Shabby Wochenendhaus außer meine Tochter will ihn unbedingt.

Ich will nichts mehr mit den jetzt übrigbleibenden Stoffen mehr nähen, ich will kein Fitzelchen mehr in einem weitere Quilt haben, jeden Stoff hatte ich schon zig mal in der Hand und eben so oft vernäht. Irgendwann muß es auch gut sein.
Alle Reste der Quiltstoffe habe ich daher farblich sortiert und übergebe sie einem Hilfsprojekt für Rumänien. Ich habe nachgefragt, Bastelmaterial wird gerne genommen. Weil ich das jetzt weiß habe ich auch gleich meine Wollreste aussortiert und habe auch diese kräftig reduzieren können.
Kistengröße: 55x40x28 diese ist schon leer

farblich sortierte Quiltstoffe
Ich habe schon Pläne für „nach diesen beiden Quilts“ aber darüber schreibe ich wenn ich mit diesen beiden Riesenstücken fertig bin.
Wie immer gilt mein Dank Frau Küstensocke für diese hervorragende Idee der Stoffdiät!

Montag, 12. Februar 2018

Wenn ich vor jedem zukünftigen Kleid einen Quilt nähen soll werde ich  so schnell keine neuen Kleider nähen. 😂Im Zuge der Stoffdiät bemühe ich mich wie schon berichtet meine Quiltstoffe zu reduzieren.  
Hier kann ich heute kleine Fortschritte  zeigen. 

Interlaced Star:

 

Ballot Box:

 
Wie ich aus dem Buch erfahren habe machten dieses Muster die Frauen aus der viktorianischen Zeit obwohl oder weil Frauen zu dieser Zeit noch kein Wahlrecht hatten. Daher wollte ich dieses Muster auf jeden Fall einmal ausprobieren.Dafür habe ich rosa und lila Stoffe gewählt, das erschien mir sehr passend.

Sonntag, 21. Januar 2018


Januar 2018:
Meine Ziele und Nebenziele für die Stoffdiät 2018. 
Weniger, alles muss weniger werden. Stoffdiät bedeutet natürlich in erster Linie der Stoff muss weniger werden. Ich habe mich ja letztes Jahr sehr gut rausschwindeln können indem ich viele Meter Stoff weitergegeben habe. Das wird heuer nicht mehr gehen, heuer wird genäht. Für mich macht es wenig Sinn etwas zu nähen und es dann in der Lade für künftige Geschenke zu horten. Daher habe ich zwei Babydecken an meine Tochter weitergegeben in ihrem Freundeskreis ist grad ein Babyboom.  Das ist schon mal weniger Stoff über den Zwischenstopp Lade für Geschenke.
Wie führe ich Buch, welche konkreten Projekte sind geplant? 
Ich muss gestehen ich habe noch nie Buch geführt. Noch habe ich alles im Kopf was ich habe und wo es ist.  Aber vielleicht schaue ich bei den anderen Damen wie die so Buch führen.
Konkretes Projekt aus heutiger Sicht ist der Quilt über den ich schon mal geschrieben habe und an dem ich auch wirklich fleißig arbeite.
Wie sieht mein Zielbstand im Sofflager aus hinsichtlich Menge und Zusammensetzung.
·      Meine Wunschvorstellung wäre eine Plastikbox mit Reststoffen von Bekleidung die wir noch tragen. Es ist immer praktisch ein Stück Stoff zu haben für Ausbesserungen oder wenn man etwas anderes aus den Sachen machen will. Diese Box besteht schon, die habe ich letztes Jahr schon entsprechend sortiert. Jetzt gilt es nur die Reste auch zu entsorgen wenn ein Bekleidungsstück weitergegeben wird oder entsorgt wird.
·      Eine Plastikbox, vielleicht auch zwei, mit meiner Sammlung antiker Leinen und Stickereien etc. Hierbei fällt es mir sehr schwer etwas weg zu werfen. Viele Sachen sind einfach schon ewig in meinem, davor im Besitz von Mutter oder Großmutter.
·      Quiltstoffe hätte ich gerne alle weg und ich mache keinen Quilts mehr. Manchmal habe ich solche Anwandlungen 😂 und ich habe dann Lust mal ganz was anderes zu machen. Ich komme aber immer wieder zum Textilen zurück.  Zu den Quiltstoffen zähle ich auch eine Menge aussortierter Bettwäsche die als Rückseite zukünftiger Quilts dienen sollte.
·      Eine Plastikbox mit Stoffen für Bekleidung.
·      Eine Plastikbox mit Dekorstoffe. Vorhänge oder Stoffe für Zierpolster usw. vielleicht kann ich mich durchringen diese Sachen einfach weg zu werfen  Das wäre schön.

Die wunderbare Idee der Stoffdiät hatte Frau Küstensocke , vielen herzlichen Dank dafür!


Sonntag, 14. Januar 2018

  Nichts ist schwerer zu Ertragen als eine Reihe von guten Tagen...
 
Meine Lieben, diese Worte begleiten meine Weihnachten seit ich ein Kind bin. Meine Mutter sagt diesen Spruch, ich habe jetzt gegoogelt – er ist von Goethe, immer während der Weihnachtsferien. Wahrscheinlich wenn es ihr zu bunt wurde und wir Kinder zu übermütig.
Gut, die alten Zeiten und die guten Tage sind vorüber, Weihnachten, Silvester, Hochzeitstag und Geburtstag vorbei.  In meinem Leben drängen sich diese Termine zwischen Ende Dezember und Anfang Jänner.
Jetzt kann das normale Leben wieder beginnen.  Ich liebe das ganz normale Leben ohne besondere Höhen oder Tiefen. Jetzt habe ich wieder Zeit zum Nähen oder Stricken und natürlich auch für mein Blog und die virtuelle Welt der Selbermacherinnen.

Ich hoffe es geht Euch Allen gut und ihr habt alle Feiern gut überstanden
und Ihr seid gut ins neue Jahr gerutscht.

Also, 2018!  Große Pläne oder Vorsätze habe ich nicht für das neue Jahr. Ich mache einfach weiter wie bisher. In diesem Sinn zeige ich Euch die kleinen Sachen die ich trotz all dem Trubel in den letzten Woche gemacht habe.

Mittlerweile habe ich schon drei Schals im Stile von Missoni gemacht. Den Grünen habe ich hier gezeigt und den habe ich zu Weihnachten verschenkt. Den Roten behalte ich selber und den Blauen werde ich einer Freundin schenken.



Am Quilt Projekt habe ich auch ein wenig gearbeitet und es sind zwei weiter Quadrate entstanden. Das eine Quadrat, wie  ihr unschwer erkennt, beendet endgültig meinen Versuch „La Passagalia“ zu machen. Das ist mir zu aufwendig und wird aus Resten nicht wirklich schön. Und mein wichtigstes Projekt ist 2018 so wie auch schon 2017 die Stoffdiät, daher hätte es wenig Sinn passende Quiltstoffe zu kaufen.
Sockenwolle aus England! Ist die nicht wunderschön

Sonntag, 10. Dezember 2017


 Stoffdiät – ich habe ja Stoffdiät und daher bin ich sehr bestrebt vorhandene Stoffe zu verarbeiten. So habe ich mir, wie schon letztens angekündigt einen Quilt überlegt in dem ich viele Quiltstoffe nutzen könnte. Mein Mann meinte schon hoffnungsfroh: „ Ah, und alle Stoffe die übrig bleiben wirfst du weg“  Soweit bin ehrlich gesagt noch nicht aber immerhin schmeiße ich jetzt alle Stofffleckerl die nur Briefmarkengröße haben, sofort weg.

Eines meiner liebsten Quiltbücher ist ein Buch welches ich 1996 von meiner Mutter zu Weihnachten bekommen habe. Damals war das Quilten hier noch nicht so verbreitet und es gab in Wien meineswissens nur wenige Bücher zu diesem Thema und noch keine Bücher in Deutscher Sprache.



 
Einen Quilt habe ich schon aus diesen Vorlagen gemacht aber sonst blättere ich nur in dem Buch und freue mich.

Gerne würde ich verschieden Muster probieren aber für einen ganzen, großen Quilt sind mir die Muster zu kleinteilig. Hundertmal das gleich Muster machen ist mir zu fad. Ich habe auch schon, vor Jahren, Kopien  verschiedener Muster gemacht. Ich plane aus diesem Buch, mit diesen Vorlagen anscheinend schon länger ein Projekt, welches ich bisher nicht wirklich in angriff genommen habe.
Jetzt  habe ich überlegt, verschieden Muster aus verschiedenen Farben zu machen und das zu einem großen Quilt zusammen zu fügen.
Damit das nicht willkürlich und zusammen gestoppelt aussieht, werde ich eine Idee aus Pinterest kopieren und jedes einzelne Quadrat auf dem Quilt schweben lassen. 
Bild aus Pinterest

Um eine ordentliche Größe für das Doppelbett zu bekommen muss ich 42 Quadrate
á 35cm x 35cm machen. 4 Stück habe ich schon aus dem Buch. Ein Quadrat ist der Anfang einer anderen Idee. Ich habe mal überlegt die Stoffreste als Streifen zu verarbeiten und einen Quilt daraus zu machen aber das war mir auch sehr schnell fad. Daher habe ich nur ein solches Quadrat. (am Foto zu sehen rechts unten)









Alle grauen/schwarzen Quiltstoffe sind schon verarbeitet, alle grünen Weihnachtsstoffreste auch und die braunen Restchen mit Holzmuster sind auch erledigt.
 
Ich habe auch vor die Rosetten die ich mit der Hand zusammengesetzt haben in diesen Quilt ein zu arbeiten. Die Größe werde ich soweit ergänzen, dass ich leicht ein Quadrat ausschneiden kann und dann wie die anderen Quadrate behandeln. Das was ich ursprünglich daraus machen wollte habe ich verworfen.


Der Plan ist die Quadrate fertig zu haben wenn im Frühjahr die Arbeit im Garten beginnt. Im Augenblick bin ich sehr motiviert.
 
© 2012. Design by Main-Blogger - Blogger Template and Blogging Stuff