Sonntag, 10. Dezember 2017


 Stoffdiät – ich habe ja Stoffdiät und daher bin ich sehr bestrebt vorhandene Stoffe zu verarbeiten. So habe ich mir, wie schon letztens angekündigt einen Quilt überlegt in dem ich viele Quiltstoffe nutzen könnte. Mein Mann meinte schon hoffnungsfroh: „ Ah, und alle Stoffe die übrig bleiben wirfst du weg“  Soweit bin ehrlich gesagt noch nicht aber immerhin schmeiße ich jetzt alle Stofffleckerl die nur Briefmarkengröße haben, sofort weg.

Eines meiner liebsten Quiltbücher ist ein Buch welches ich 1996 von meiner Mutter zu Weihnachten bekommen habe. Damals war das Quilten hier noch nicht so verbreitet und es gab in Wien meineswissens nur wenige Bücher zu diesem Thema und noch keine Bücher in Deutscher Sprache.



 
Einen Quilt habe ich schon aus diesen Vorlagen gemacht aber sonst blättere ich nur in dem Buch und freue mich.

Gerne würde ich verschieden Muster probieren aber für einen ganzen, großen Quilt sind mir die Muster zu kleinteilig. Hundertmal das gleich Muster machen ist mir zu fad. Ich habe auch schon, vor Jahren, Kopien  verschiedener Muster gemacht. Ich plane aus diesem Buch, mit diesen Vorlagen anscheinend schon länger ein Projekt, welches ich bisher nicht wirklich in angriff genommen habe.
Jetzt  habe ich überlegt, verschieden Muster aus verschiedenen Farben zu machen und das zu einem großen Quilt zusammen zu fügen.
Damit das nicht willkürlich und zusammen gestoppelt aussieht, werde ich eine Idee aus Pinterest kopieren und jedes einzelne Quadrat auf dem Quilt schweben lassen. 
Bild aus Pinterest

Um eine ordentliche Größe für das Doppelbett zu bekommen muss ich 42 Quadrate
á 35cm x 35cm machen. 4 Stück habe ich schon aus dem Buch. Ein Quadrat ist der Anfang einer anderen Idee. Ich habe mal überlegt die Stoffreste als Streifen zu verarbeiten und einen Quilt daraus zu machen aber das war mir auch sehr schnell fad. Daher habe ich nur ein solches Quadrat. (am Foto zu sehen rechts unten)









Alle grauen/schwarzen Quiltstoffe sind schon verarbeitet, alle grünen Weihnachtsstoffreste auch und die braunen Restchen mit Holzmuster sind auch erledigt.
 
Ich habe auch vor die Rosetten die ich mit der Hand zusammengesetzt haben in diesen Quilt ein zu arbeiten. Die Größe werde ich soweit ergänzen, dass ich leicht ein Quadrat ausschneiden kann und dann wie die anderen Quadrate behandeln. Das was ich ursprünglich daraus machen wollte habe ich verworfen.


Der Plan ist die Quadrate fertig zu haben wenn im Frühjahr die Arbeit im Garten beginnt. Im Augenblick bin ich sehr motiviert.

Freitag, 1. Dezember 2017


Ich habe vor ein paar Wochen einen Kalligrafie Kurs besucht.  Das war sehr interessant.

Übungsblätter aus dem Kurs

Feder und Walnußtinte

Ich habe ja in der Modeschule auch „schönschreiben“ gelernt, das war ein Teil des Modezeichenunterrichts. Ich habe damals eindeutig lieber gezeichnet als geschrieben. Wir mussten unsere Zeichnungen in Schönschrift beschreiben, in der damals modernen, typischen Schrift der 1970er Jahre.
Beispiele kann ich keine zeigen ich habe vor Jahren in einem Anfall alle Zeichnungen und eigentlich alles aus der Schule weggeworfen. Die wenigen Sachen die ich noch habe, habe ich nur weil meine Mutter einige Sachen aufgehoben hat die ich dann in ihrem Nachlass gefunden habe.

Mit dem Kurs wollte ich meine Kenntnisse ein wenig auffrischen. Ich war schon überrascht, dass ich mir großem Abstand die älteste Teilnehmerin war. Das hatte ich nicht erwartet. Kaligrafie ist anscheinend modern. Überrascht hat mich auch die Form der Feder, die hatte ich so noch nie gesehen. Angenehm überrascht war ich von der professionellen Vorbereitung des Kursmaterials und des „Drumherums“ das war was anderes als ein Volkshochschulkurs. Jeder Platz war vorbereitet, alle Materialien lagen bereit, für alle Teilnehmer gab es ein kalligrafiertes Tischkärtchen. Das machte wirklich Laune zu Hause auch ein bisserl zu üben.

Mit diesem Schwung habe ich unlängst bei „Feuerwerk bei KAZE“ kommentiert als dort ein Kalender verlost wurde


Glück wie ich hatte – habe ich diesen wunderschönen Kalender gewonnen.
Herzlichen Dank! ich freue mich so!

 Von Kaze auch noch den guten Tipp bekommen jeden Tag ein Wort mehrmals zu schreiben in ein Schreibbuch.  Diesen Tipp habe ich gerne aufgenommen und schreibe (fast) jeden Tag ein Wort das mir gerad einfällt. Natürlich übe ich auch unsere Namen weil ich Tischkarten für Weihnachten und Silvester schreiben will.

 

Sonntag, 19. November 2017






Ende September sah ich im Fernsehen eine Sendung des ORF „Zurück zur Natur“. In dieser Sendung wurde die Wachau, Landschaft  und Handwerk, vorgestellt und unter anderem auch eine Haube gestrickt, eine Kalmuck Haube.

Kalmuck- ist eigentlich ein Stoff – ein typischer Stoff für die Tracht der Wachau.
Foto aus Pinterest

Hier wurde aber eine gestrickte Version vorgestellt. Ich habe am nächsten Tag in dem Wollgeschäft angerufen und Wolle und Anleitung bestellt. Alles hat wie gewünscht geklappt und ich habe die Hauben schon gestrickt.

Mittwoch, 15. November 2017


Meine lieben Damen diesmal kann ich beim MMM von ein paar Tagen in Alba berichten und Fotos von selbstgestrickten, getragenen Pullovern  zeigen.

Wir fuhren nach Alba im Piemont um den Trüffelmarkt zu besuchen und eine Trüffelsuche mit dem Trüffelsuchhund zu begleiten. 
 
Zufällig und ungeplant konnten wir auch eine sehr nette Textile - Ausstellung besuchen.
Anlässlich ihres 70 Geburtstags veranstaltete, die in Alba ansässige Firma „Miroglio“ diese Ausstellung.
Ich war völlig entzückt von den beiden Wänden an denen farblich sortierte Postkarten zu freien Entnahme bereit standen. Ich hätte am liebste von jeder Farbe eine Karte genommen aber die streng blickende Aufpasserin hat mich abgeschreckt.  So streichle ich, wieder zu Hause, die paar Karten mit den aufgedruckten Stoffmustern die ich ergattern konnte. 
 
 
 







Dieser dunkelrote Pullover hat sich zu einem Dauerbrenner entwickelt. Es ist dünn aber warm die Farbe ist super und er passt gut. Ich überlege schon ob ich ihn nochmals stricke in einer anderen Qualität aber anderseits gibt es so viele Modelle die ich noch nicht gestrickt habe.
Lightweight Pullover by Hannah Fettig
Wolle: Concept by Katja „Gobi Lace“ 

Der gestreifte Pullover hat mir von Anfang an nicht richtig gepasst aber meiner Tochter passt er ausgezeichnet und daher trägt sie ihn jetzt. Wie man auf dem Bild sieht haben wir in Alba auch ausgezeichnet gegessen (und jedes Essen fotografiert)
Modell Cornwallis - ROWAN
 
Es folgen noch ein paar Bilder mit Eindrücken vom Markt. Es gab wirklich alles, nicht nur Trüffel, Haselnüsse und Pilze die typischen Produkte der Region sondern auch Kurzwaren und Schuhe usw.
 
 
 
Diesen Polster habe ich in einer Auslage gesehen und fotografiert, ist das nicht eine hervorragende Idee?

Somit genug Gestricktes und Getragenes, Essen und Trinken gezeigt jetzt bin ich gespannt was die anderen Damen beim MMM  präsentieren.

Montag, 13. November 2017



Die wunderbare Idee „Stoffdiät“ habe ich Anfang des Jahres wirklich begeistert aufgenommen und für mich sogleich erweitert. Wobei ich sagen muss das Thema „reduzieren- ausmisten usw.“  lag schon in der Luft, mir fehlte nur der Anstoß.

Natürlich habe ich über meine Stoffe nachgedacht...
Aber nicht lachen, ich habe als erstes den Keller aufgeräumt und viel ausgemustert. Nicht dass ich jemals im Keller Stoff gelagert hätte aber der Gedanke „Stoffdiät“ hat mich ganz allgemein motiviert. Der nächste Gedanke galt dann meiner Garderobe. Hierzu habe ich ganz allgemein die Feststellung getroffen, dass ich eigentlich wenig Neues brauche. Näht oder kauft man qualitativ hochwertige Dinge und pflegt sie dann anschließend gut sind die meisten Sachen langlebig. Bei Bekleidung ist natürlich ein zeitloser Schnitt Voraussetzung für eine gewisse Nachhaltigkeit. Aber im Zuge „meiner Stoffdiät“ habe ich mich auch von allen Bekleidungsstücken getrennt die mir nicht mehr passen. Das war eher ein schmerzhafter Prozess, der auch noch nicht beendet ist. Sich ein zu gestehen das man im Leben wahrscheinlich keine 50 Kilo mehr wiegen wird ist nicht lustig. In meinem Fall kam dann auch im Zuge „meiner Stoffdiät“ die Erkenntnis dazu, dass ich keine bürotaugliche Kleidung mehr brauchen werde. Ich bin unfreiwillig nichtmehr berufstätig und werde es realistisch  gesehen in den paar Jahren bis zur Pension auch nicht mehr werden. Das klingt vielleicht trostloser als es ist, in Wirklichkeit war es auch ein unglaublich befreiender Akt das ganze einmal klar auszusprechen und los zu lassen. Dabei hat mir die Stoffdiät geholfen. Meine Garderobe entwickelt sich jetzt etwas lockerer, einerseits weniger formell und andererseits einfach größer.
Stoffdiät sei Dank kaufe ich auch weniger Journale aber ich spare mir nicht nur das eine oder andere Näh oder Strickheft ich wende die Stoffdiät auch bei den Garten, Back oder sonst welchen Heften an. Herrlich befreiend!

Die Seidenstoffe habe ich reduziert – was hier im Blog schon hinlänglich besprochen wurde.
Der nächste große Brocken sind die Quiltstoffe. Hierfür habe ich schon eine super Idee,  ich mache aus allem hier noch befindlichen Quiltstoffen einen großen Quilt für ein Doppelbett. Und alles was übrig bleibt schmeiß ich weg (das wird nicht sehr viel sein). Meine Tochter wollte einen großen Quilt als Tagesdecke hat aber sich nicht wirklich für eine Farbe oder Muster oder irgendwas entschieden. So mache ich jetzt was aus meinen vorhandenen Stoffen. Mir schwebt vor aus meinen Lieblingsbuch (EPP)  verschieden/ alle Blöcke zu probieren und eventuell  auch alle Probeblöcke die ich jemals machte auch ein zu arbeiten. Diese vage Idee hatte ich schon vor Jahren und jetzt setzt ich das um. Das ist mein Plan für nach Weihnachten, vorher geht gar nichts mehr. Sortiert habe ich die Stoffe schon und ein bisserl angefangen habe ich auch schon. Dazu berichte ich sicher demnächst ausführlich.

Ich nähe zwar nicht so viel wie Frau Küstensocke trotzdem war die ihre Idee der Stoffdiät für mich ein voller Erfolg. Definitiv geht das für mich im nächsten Jahr weiter weil hier noch genug Zeug ist was weg kann.
Weniger ist mehr! 


Montag, 23. Oktober 2017


Meine Lieben, ich bin nicht untätig wenn es auch hier in meinem Blog sehr ruhig ist.

Ich stricke...
Lightweight Pullover by Hannah Fettig
Wolle: Concept by Katja „Gobi Lace“ 

Einen Schal im Stile von Missoni
Wolle: „Mille colori baby“ von Lang Yarns
Dieser Schal ist schon das erste Weihnachtsgeschenk. 


Ich habe auch fleißig am meiner kleinen Auswahl von Alltagsbekleidung genäht, kurzärmelige und langärmelige T-shirts und zwei Jogginghosen. Das musste sein, diese Sachen brauche ich wirklich aber eigentlich macht mir stricken grad mehr Spaß. Vielleicht habe ich demnächst Zeit ein paar und vor allem bessere Bilder zu zeigen. Ich bräuchte einen Fotografen... 😕

Mittwoch, 20. September 2017





MMM ist und ich kann mal ein schickes Kleid in einer schicker Umgebung zeigen.  Zwar trage ich das Kleid nicht selber aber ich habe es genäht und es trägt ein echter Mensch also zeige ich es an dieser Stelle.

Zuerst zum Kleid:
Für das Kleid habe ich den Schnitt aus verschiedenen Quellen zusammengestellt. Das Oberteil ist aus der „Vintage Burda, die fantastischenFifties“ das Kleid Fiore. Den Ärmel ist dazu habe ich konstruiert und der Rock ist ein Kreisrock. Den Rock habe ich gleich auf den Stoff gezeichnet.  Der Unterrock ist ein Halbkreisrock mit aufgesetzter Rüsche.
Der Stoff ist von Müller, über den Stoffkauf geschrieben und Detailfotos gezeigt habe ich hier schon mal.

Foto von Burda
Die Vorgabe war ungefähr dieses Kleid nach zu nähen und ich glaube es ist ganz gut gelungen


Der Anlass war ein Besuch des Ladies Days auf der Galopprennbahn.  Leider war das Wetter denkbar schlecht und mit einem Tweed Ensemble hätte die Trägerin wahrscheinlich mehr Freude gehabt.
Nachtrag: 
für alle die das Kleid noch genauer betrachten wollen habe ich noch ein Bild ganz aus der Nähe angefügt. Ich habe ja nur das Kleid genäht und nicht fotografiert. Ich mußte mit den Fotos arbeiten die ich bekommen habe und ich wollte Euch auf keinen Fall die schöne Umgebung vorenthalten.
 
© 2012. Design by Main-Blogger - Blogger Template and Blogging Stuff