Dienstag, 15. Mai 2018



Thema und Aufgabe der Stoffdiät im Mai ist
Wenn EIN Bestands-Stoff nicht reicht - Inspirationen für Colourblocking,
Patchwork und Co. Zeigt her! 

Colorblocking hat sich bei mir noch nicht ergeben aber bei Patchwork kann ich mitreden.
Ich habe inspiriert von der Stoffdiät zwei Quilts gemacht, einer ist schon fertig und am zweiten quilte ich noch. Alle Reste habe ich weggeben, alles was sehr klein war habe ich weggeworfen und alles was noch ein Rest in Größe zum Basteln war habe ich einem Sozialprojekt übergeben. Behalten habe ich aber einfarbige Quiltstoffe und meine Lieblingsquiltstoffe aber dafür habe ich schon Pläne.
Die Rückseitenstoffe sind  bei beiden Quilts alte Bettwäsche, zugekauft habe ich nur die Füllung und den grauen Stoff für die Zwischnestücke um dem Quilt einen einheitlichen  Rahmen zu geben. Ich quilte sogar mit einem Sammelsurium an Quiltfäden und hoffe auch diese aufbrauchen zu können.



mit Farbverstärker fotografiert
ohne Farbverstärker fotografiert, die wirkliche Farbe liegt in der Mitte

dieser Quilt ist noch nicht fertig, an dem quilte ich noch


Wie ich schon mehrmals geschrieben habe bin auch ganz besonders inspiriert gewesen von der Stoffdiät. Ich habe die Stoffdiät auf viele Lebensbereiche ausgeweitet, allgemein ausgemustert und „Diät“ gemacht. Für diese Inspiration möchte ich Frau Küstensocke ganz besonders danken.

Wie ich gestern schon schrieb werde ich meinen Blog in Zukunft nur mehr privat weiterführen daher werde ich wohl an der weiteren Stoffdiätterminen öffentlich nicht teilnehmen können.
Öffentlich werde ich nur mehr via Instagramoder Ravelry zu sehen sein oder wer möchte kann sich auf meinen Blog aber einladen lassen.
Ich kann aber weiterhin „nur schauen“ und kommentieren und an der Diät teilnehmen sowieso, nur so für mich.

Montag, 14. Mai 2018


Was ich so in den letzten Wochen gemacht habe, hauptsächlich Gartenarbeit aber auch ein bisschen Textiles und notgedrungen habe ich mich mit den Anforderungen aus der   Datenschutzverordnung beschäftigt.

Als erster Punkt habe ich mich um den Stoffabbau gekümmert und wie schon erwähnt am meinen Quilts gearbeitet. Einer ist komplett fertig und wird schon verwendet. Der andere Quilt wird zwischendurch, wenn ich Zeit habe, sehr fleißig handgequiltet.
dieser Quilt ist fertig und ich habe ihn mit der Nähmaschine durchgequiltet.
an diesem Quilt arbeite ich noch weil ich hn mit der Hand quilte
Ein Recycling-Projekt kann ich auch vorstellen. Ich habe aus einem, eigentlich neuem Hemd von meinem Mann eine Bluse genäht. Mein Mann hatte das Hemd einmal an und leider hatte er am Hals rote Scheuermale. Er hatte mal bei einem anderen Anbieter eingekauft, wollte was Neues probieren. Entweder war ein unsichtbarer harter Faden oder verträgt er die „bügelfrei“ Ausrüstung des Stoffes nicht, jedenfalls konnte er das Hemd nicht anziehen. Ich habe mir eine Bluse gemacht die Idee dazu hatte ich schon im zeitigen Frühjahr. Der Stoff war wirklich mühsam zu bügeln anscheinend verträgt „bügelfrei“ nicht das man ordentlich bügelt. Ich finde sie ist gut geworden, obwohl ich natürlich einiges anders machen würde, hätte ich aus Stoff zu geschnitten. Die Bluse schließt jetzt verkehrt weil ich ja aus einem Herrenhemd heraus gearbeitet habe. Im Brustbereich musste ich ein Knopfloch+Knopf einfügen weil es nicht möglich war den Schnitt so aufzulegen, dass ein Knopf genau in der Brustspitzenbereich liegt. Die Tasche sollte  auch ein bisserl anders platziert  sein.  Aber gut es ist ein Recycling-Projekt. Den Stoff für den Kragen habe ich zugekauft, es ich auch Hemdenstoff.

Aus dem Stoff den ich letzten Sommer gefärbt hatte, habe ich einen Morgenmantel genäht. Ich habe mich grob an den Schnitt aus der Ottobre gehalten. Die Fotos haben wir schon Ende März gemacht und man sieht wie wenig grün da der Garten noch ist. Jetzt stehen wir schon am Beginn der Rosenblüte!



 
Ein Kleid für den Garten habe ich auch genäht. Es ist aus Viskose und ich habe es mir genau auf meinen Bedarf hin gearbeitet. Luftig, Spaghettiträger und eine Tasche. Im Garten trage ich auch gerne mal einen etwas gewagten Stoff und habe diesen auch gleich richtig sprechen lassen und mir an den Seiten Zipfeln erlaubt. Je oller je toller!





Und natürlich habe ich mich mit der Hilf meiner Tochter mit der Datenschutzverordnung beschäftigt. Unser Resümee daraus ist:  mein Blog wird ab 25.Mai privat sein und öffentlich werde ich auf Instagram zu finden sein und mit den Strickprojekten auf Ravelry.
Wer dennoch hier weiterlesen möchte ist herzlich eingeladen mir eine E-Mail


zu schreiben. Ich kann aber auch mit privatem Blog überall mit dabei sein, schauen und kommentieren. Ich hoffe es klappt so wie wir uns das vorstelle.

Freitag, 23. März 2018

Der grüne Pullover

Im Wollgeschäft mit uneingefasstem Halsauschnitt. Da habe ich mich wirklcih unwohl gefühlt.
Im Kunsthistorischen Museum in Wien. Pullover mit geändertem Halsausschnitt
Hier erkennt man Muster und Farbe besser

Design: „light grey structur“ von Regina Moessmer
Wie bei jedem Projekt habe ich auch hier wieder viel gelernt. Die Anleitung ist in Deutsch und gut zu stricken ohne Probleme. Aber, und natürlich gibt es ein aber, die Wolle und das Modell sind nicht ohne weiters zu vereinen gewesen. Das Problem ist, dass die Wolle sehr schwer ist. Schon nach dem „blocking“, wofür es erstaunlicherweise neuerdings keinen deutschen Ausdruck gibt, war der Pullover um 5 cm länger und die Ärmel auch. Und weil es keine Halseinfassung gibt hat schon beim ersten Tragen die schwere des Pullovers den Halsausschnitt ausgedehnt und alles ist noch länger geworden.  Abhilfe hat dann gebracht, dass ich den Halsausschnitt auch eingefasst habe. Jetzt ist alles wieder gut und der Pullover ist perfekt. Es ist der teuerste Pullover den ich je gestrickt oder gekauft habe aber ich muss zugeben er trägt sich wirklich angenehm.


Was ich euch auch noch zeigen möchte sind Socken die ich kürzlich gestrickt und verschenkt habe. Normalerweise mache ich um Socken stricken kein großes Aufhebens. Ich zeige sie auch nicht im Blog obwohl ich wirklich viele Socken stricke.  Aber sind die nicht süß? Die musste ich einfach mal zeigen.
Anders als in der Anleitung habe ich die Melonenkerne einzeln aufgestickt weil ich innen keine Spannfäden wollte. Die Socken habe ich verschenkt bin aber schon dabei das nächste Paar zu stricken.


Dienstag, 6. März 2018

Meine Lieben, heute blättere ich in der aktuellen ELLE und will mich über die neue Mode informieren und vieles kommt mir bekannt vor. 😞
Moment, hatte ich diese Kleid nicht kürzlich erst in einem uralten Brigitte  Sonderheft gesehen?


ELLE März 2018

Brigitte Sonderheft 1995
ELLE März 2018


Brigitte Sonderheft 1995
ELLE März 2018
Brigitte Sonderheft 1991
 Ich kann mich an diese Mode erinnern, habe einiges davon mitgemacht anderes ausgelassen. Kommt das alles jetzt wieder? Ich habe alles aus dieser Zeit schon lange nicht mehr. Schade, das könnte ich wieder anziehen - macht nichts es es würde mir nicht mehr passen.  Ich erinnere mich noch lebehaft, dass ich Anfang der 1980 Jahre gerne im Fundus meiner Mutter stöberte und von Stoffen und Schnitten der 1950 Jahre begeister war. Manchmal auch die alten Sachen trug. Meine Mutter hatte sich gewundert. Heute schaue ich eher verwundert auf die neue Mode die mir nicht ganz so neu erscheint.
Also sollte wer von euch Schnitte aus den 1990 Jahren brauchen - ich habe sie alle!

Das letzte Foto zeigt eine Bluse die mir wirklich gut gefällt, der dunkle Kragen ist mal was anderes. Üblicherweise haben Blusen ja weiße Krägen wenn sie schon anderes färbig sind. Sehr gerne würde ich mir diese Bluse nähen, ein Herrenhemd zum Ändern liegt bereit. Aber welcher Stoff für den Kragen? Ich habe noch Reste von Blusenjeansstoff aber keinesfalls sollte der Kragen beim Waschen ausfärben. 
ELLE Maärz 2018

Montag, 5. März 2018


UpdateStoffdiät

 Wer hat die zündende Idee  - die große Schau der Gruselstoffe 

Oh, Gott ich wollte  diesen Termin überspringen und gleich zum Mai Thema kommen. So dachte ich zuerst aber eigentlich kann ich doch auch einen Gruselstoff vorstellen.

Ich habe 3 m Möbelstoff vom Stoffmarkt in Berlin. Der Stoff ist steif, bockig und wirklich nur zum Beziehen von Möbel geeignet. Eventuell könnte man auch Bodenkissen daraus machen. Aber die brauche ich nicht. Ich hatte ja die Vorstellung daraus eine Chanel artige Jacke zu machen, das ist aber so absurd aus diesem Stoff.



Ich verstehe bis heute nicht wie mir dieser Fehler unterlaufen konnte diesen Stoff zu kaufen. Einzige Erklärung und Ausrede ist, ich wollte auf diesem Markt, von dem ich in den Blogs schon so viel gelesen hatte, auf alle Fälle was kaufen. Leider hatte ich nicht die Auswahl an phantastischen Kleiderstoffen vorgefunden, nein, stattdessen gab es bei fast allen Standln Möbel oder Dekostoffe. Das habe ich in meinem Kopf völlig ausgeblendet und die Stoffe nach Optik ausgesucht. Letztes Jahr habe ich aus einem der Stoffe einen Sichtschutz genäht (ich habe schon darüber geschrieben). 

So wie es ausschaut bleibt mir dieser Gruselstoff erhalten. 

Heuer bin ich ja mit dem Reduzieren meiner Quiltstoff beschäftigt und bei der Gelegenheit arbeite ich einen weiteren Stoff vom Stoffmarkt in Berlin auf.
Ich arbeite derzeit an zwei unterschiedlichen Quilts. Beide sollen jeweils Doppelbettgröße erreichen. Bei beiden bin ich schon auf einem sehr guten Weg. 


der Quilt ist noch nicht fertig, die Teile sind nur zusammengenäht und über das Bett geworfen
Für den Blumenquilt arbeite ich meine kleine Sammlung an Rosen/Blumenmusterstoffen auf, dazu passt hervorragen der Blumenmusterstoff aus Berlin. Für diesen Quilt brauch ich keinerlei Stoff zur Ergänzung kaufen hier verwende ich alles aus dem Fundus.

 
 


Für den anderen Quilt brauche ich hellgrauen Stoff ( 4m) der die ruhige Basis, die Verbindung zwischen den einzelnen Blöcken herstellt.  Für beide Quilts brauche ich die Füllung aber keine Rückseitenstoffe, hierfür nehme ich ausgemusterte Bettwäschen. So kommt auch wieder was weg. Einen Quilt werde ich dann mit der Hand quilten den anderen mit der Nähmaschine. Und glücklicherweise kann ich sagen, dass wir beide Quilts wirklich brauchen. 😉Einen bekommt meine Tochter und den anderen werfe ich über das Gästebett in unserem Wochenendhaus. Der Blumenquilt sollte ins Shabby Wochenendhaus außer meine Tochter will ihn unbedingt.

Ich will nichts mehr mit den jetzt übrigbleibenden Stoffen mehr nähen, ich will kein Fitzelchen mehr in einem weitere Quilt haben, jeden Stoff hatte ich schon zig mal in der Hand und eben so oft vernäht. Irgendwann muß es auch gut sein.
Alle Reste der Quiltstoffe habe ich daher farblich sortiert und übergebe sie einem Hilfsprojekt für Rumänien. Ich habe nachgefragt, Bastelmaterial wird gerne genommen. Weil ich das jetzt weiß habe ich auch gleich meine Wollreste aussortiert und habe auch diese kräftig reduzieren können.
Kistengröße: 55x40x28 diese ist schon leer

farblich sortierte Quiltstoffe
Ich habe schon Pläne für „nach diesen beiden Quilts“ aber darüber schreibe ich wenn ich mit diesen beiden Riesenstücken fertig bin.
Wie immer gilt mein Dank Frau Küstensocke für diese hervorragende Idee der Stoffdiät!

Montag, 12. Februar 2018

Wenn ich vor jedem zukünftigen Kleid einen Quilt nähen soll werde ich  so schnell keine neuen Kleider nähen. 😂Im Zuge der Stoffdiät bemühe ich mich wie schon berichtet meine Quiltstoffe zu reduzieren.  
Hier kann ich heute kleine Fortschritte  zeigen. 

Interlaced Star:

 

Ballot Box:

 
Wie ich aus dem Buch erfahren habe machten dieses Muster die Frauen aus der viktorianischen Zeit obwohl oder weil Frauen zu dieser Zeit noch kein Wahlrecht hatten. Daher wollte ich dieses Muster auf jeden Fall einmal ausprobieren.Dafür habe ich rosa und lila Stoffe gewählt, das erschien mir sehr passend.

Sonntag, 21. Januar 2018


Januar 2018:
Meine Ziele und Nebenziele für die Stoffdiät 2018. 
Weniger, alles muss weniger werden. Stoffdiät bedeutet natürlich in erster Linie der Stoff muss weniger werden. Ich habe mich ja letztes Jahr sehr gut rausschwindeln können indem ich viele Meter Stoff weitergegeben habe. Das wird heuer nicht mehr gehen, heuer wird genäht. Für mich macht es wenig Sinn etwas zu nähen und es dann in der Lade für künftige Geschenke zu horten. Daher habe ich zwei Babydecken an meine Tochter weitergegeben in ihrem Freundeskreis ist grad ein Babyboom.  Das ist schon mal weniger Stoff über den Zwischenstopp Lade für Geschenke.
Wie führe ich Buch, welche konkreten Projekte sind geplant? 
Ich muss gestehen ich habe noch nie Buch geführt. Noch habe ich alles im Kopf was ich habe und wo es ist.  Aber vielleicht schaue ich bei den anderen Damen wie die so Buch führen.
Konkretes Projekt aus heutiger Sicht ist der Quilt über den ich schon mal geschrieben habe und an dem ich auch wirklich fleißig arbeite.
Wie sieht mein Zielbstand im Sofflager aus hinsichtlich Menge und Zusammensetzung.
·      Meine Wunschvorstellung wäre eine Plastikbox mit Reststoffen von Bekleidung die wir noch tragen. Es ist immer praktisch ein Stück Stoff zu haben für Ausbesserungen oder wenn man etwas anderes aus den Sachen machen will. Diese Box besteht schon, die habe ich letztes Jahr schon entsprechend sortiert. Jetzt gilt es nur die Reste auch zu entsorgen wenn ein Bekleidungsstück weitergegeben wird oder entsorgt wird.
·      Eine Plastikbox, vielleicht auch zwei, mit meiner Sammlung antiker Leinen und Stickereien etc. Hierbei fällt es mir sehr schwer etwas weg zu werfen. Viele Sachen sind einfach schon ewig in meinem, davor im Besitz von Mutter oder Großmutter.
·      Quiltstoffe hätte ich gerne alle weg und ich mache keinen Quilts mehr. Manchmal habe ich solche Anwandlungen 😂 und ich habe dann Lust mal ganz was anderes zu machen. Ich komme aber immer wieder zum Textilen zurück.  Zu den Quiltstoffen zähle ich auch eine Menge aussortierter Bettwäsche die als Rückseite zukünftiger Quilts dienen sollte.
·      Eine Plastikbox mit Stoffen für Bekleidung.
·      Eine Plastikbox mit Dekorstoffe. Vorhänge oder Stoffe für Zierpolster usw. vielleicht kann ich mich durchringen diese Sachen einfach weg zu werfen  Das wäre schön.

Die wunderbare Idee der Stoffdiät hatte Frau Küstensocke , vielen herzlichen Dank dafür!


 
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